Mailbird vs Outlook vs Thunderbird (2026): Welchen E-Mail-Client sollten Sie verwenden?
Mailbird, Outlook und Thunderbird lösen unterschiedliche E-Mail-Probleme. Dieser Vergleich untersucht die Microsoft-Kompatibilität, den Multi-Account-Workflow, die Preisgestaltung und die Open-Source-Kompromisse, um Windows-Nutzern bei der Wahl des richtigen E-Mail-Clients zu helfen.
Dieser Vergleich richtet sich an Windows-Nutzer, die sich 2026 zwischen drei Desktop-E-Mail-Lösungen entscheiden: Mailbird für einen übersichtlicheren Multi-Konto-Workflow, Outlook für Microsoft-zentrierte Umgebungen und Thunderbird für Nutzer, die einen kostenlosen und Open-Source-E-Mail-Client bevorzugen.[12] Eine wichtige Besonderheit: Unter Windows existiert Outlook derzeit sowohl als neue Outlook-App als auch als klassische Outlook-Desktop-Anwendung.[3] Die von Microsoft bereitgestellte Funktionsübersicht zeigt, dass dieser Unterschied für einige Workflows wichtig ist, unter anderem für COM-Add-ins und die vollständige PST-Unterstützung.[2] Wenn Sie zuerst einen umfassenderen Überblick suchen, lesen Sie unseren Leitfaden zu den besten E-Mail-Clients für Windows.
Wichtigste Erkenntnisse
Kurzes Fazit:
- Wählen Sie Outlook, wenn Ihre Arbeits- oder Schulumgebung auf Outlook-spezifische Arbeitsabläufe angewiesen ist, insbesondere wenn Sie COM-Add-ins benötigen (nicht unterstützt im neuen Outlook) oder eine zuverlässige PST-Verwaltung (nur teilweise im neuen Outlook verfügbar).[2]
- Wählen Sie Mailbird, wenn Sie 2 oder mehr Konten verwalten und einen übersichtlicheren Arbeitsablauf für den Alltag mit einem integrierten Unified Inbox wünschen, der für die Nutzung mehrerer Konten ausgelegt ist.[7]
- Wählen Sie Mailbird Premium (Einmalzahlung), wenn Sie eine Option zum einmaligen Kauf statt unbegrenzter Zahlungen bevorzugen.[6]
- Wählen Sie Thunderbird, wenn „kostenlos und Open Source“ Ihre wichtigste Anforderung ist und Sie nicht auf die Microsoft-spezifische Kompatibilität von Outlook oder den kostenpflichtigen Workflow-Fokus von Mailbird angewiesen sind.[12]
- Wenn Sie bereits wissen, dass Sie ein bestimmtes Produkt verlassen, sehen Sie sich auch unseren Outlook-Alternativen-Guide und unseren Thunderbird-Alternativen-Guide an.
Auf einen Blick
| Entscheidungsrelevante Kriterien | Mailbird | Outlook für Windows | Thunderbird |
|---|---|---|---|
| Grundlegende Eignung | Produktivität mit mehreren Konten: eine App für mehrere Postfächer und schnelleres Wechseln. | Microsoft 365 Eignung: am stärksten, wenn E-Mail, Kalender, Aufgaben und Organisations-Workflows innerhalb des Microsoft-Ökosystems leben. | Kostenlose und Open-Source-Lösung: am stärksten, wenn Ihre Hauptanforderung ein Desktop-Client ohne Lizenzkosten ist.[12] |
| Vereinheitlichte Postfacheingangserfahrung | Eingebauter Unified Inbox, konzipiert für 2+ Konten.[7] | Unterstützt mehrere Konten, aber die Navigation ist meist postfach-/ordnerzentriert, besonders im klassischen Outlook. | Fähiger Multi-Account Desktop-Client, dessen Hauptunterscheidung in diesem Vergleich jedoch nach wie vor die kostenlose und Open-Source-Natur ist, nicht ein Workflow-Ansatz wie bei Mailbird.[12] |
| Legacy Outlook-Workflows (PST + COM-Add-Ins) | PST-Import ist verfügbar, wenn das Zielkonto POP3 (nicht IMAP) ist; Export kann über Mailbirds Export-Tool erfolgen (z. B. .eml Export oder Hochladen zu IMAP).[11][9] | Klassisches Outlook: ja. Neues Outlook: COM-Add-Ins werden nicht unterstützt und PST-Unterstützung ist nur teilweise vorhanden.[2] | Kein Grund, Thunderbird in diesem Vergleich zu wählen. |
| Preismodell | Gratis-Plan + Premium (jährlich) + Premium (Einmalzahlung).[6] | Kostenlos nutzbar; Microsoft 365 Abonnements bieten kostenpflichtige Optionen und Bundles an.[5] | Immer kostenlos und Open Source.[12] |
| Produktentwicklung unter Windows | Sie wählen Ihren Plan; keine erzwungene "neu vs klassisch" Trennung innerhalb derselben Marke. | Zwei Apps (neu + klassisch) mit einem laufenden Migrationsplan; klassisch wird unterstützt, aber Standardwerte können sich ändern.[4] | Stabile Wahl, wenn Ihre oberste Priorität ein kostenloser und Open-Source-Desktop-Client ist.[12] |
Microsoft weist darauf hin, dass viele neue Windows-Geräte mit dem neuen Outlook vorinstalliert geliefert werden und das klassische Outlook möglicherweise nicht standardmäßig enthalten ist.[3] Wenn PST-Dateien, Offline-Zugriff oder COM-Add-Ins für Sie wichtig sind, sollten Sie vor Ihrer Entscheidung bestätigen, welches Outlook Sie tatsächlich verwenden.[2]
Was diese Apps sind
Mailbird: Ein Desktop-E-Mail-Client für Windows, der dafür entwickelt wurde, mehrere Konten in einer App zu verwalten, inklusive einer Einheitlichen Inbox-Ansicht, sobald Sie mehr als ein Konto hinzugefügt haben.[6][7]
Outlook: Microsofts E-Mail- und Persönlicher Informationsmanager für Windows (E-Mail, Kalender, Aufgaben und Kontakte), verfügbar sowohl als die neuere Outlook-App für Windows als auch als klassisches Outlook.[5][3]
Thunderbird: Thunderbird Desktop wird als „Immer kostenlos und Open Source“ positioniert.[12]
Mailbird vs Outlook vs Thunderbird: wesentliche Unterschiede
1) Posteingangsdesign: Vereinheitlichter Posteingang vs mailbox-zentrierte Navigation vs Open-Source-Basis
Mailbird ist für Personen entwickelt, die mehrere Konten gleichzeitig verwalten. Sobald Sie mehr als ein Konto hinzufügen, ermöglicht der Vereinheitlichte Posteingang, E-Mails aus ausgewählten Konten in einer einzigen Ansicht zu kombinieren.[7]
Outlook kann mehrere Konten verwalten, aber der tägliche Ablauf bleibt meist mailbox- und ordnerzentriert. Wenn Ihr Denkstil „ein Konto nach dem anderen“ ist, kann das geeignet sein; wenn Sie „alles auf einmal“ bevorzugen, kann es schwerfälliger wirken. Thunderbird ist die offensichtliche dritte Option, wenn Ihr Hauptkriterium nicht Workflow-Politur oder Microsoft-Kompatibilität, sondern „kostenlos und Open Source“ ist (siehe unseren vollständigen Mailbird vs Thunderbird Vergleich).[12]
2) Microsoft 365- & Exchange-Kompatibilität: Outlook gewinnt durch Design
Der größte Vorteil von Outlook ist die Ausrichtung auf Microsoft 365, besonders da das neue Outlook eine engere Integration von Microsoft-Apps und -Diensten vorantreibt.[4]
Mailbird lässt sich dennoch in Microsoft-lastige Setups integrieren, wenn Ihr Fokus auf einem konzentrierten E-Mail-Client liegt: Die Premium-Pläne von Mailbird listen Microsoft Exchange-Unterstützung und Multi-Konto-Funktionen als Teil des Pakets.[6] Thunderbird ist in diesem Entscheidungszweig nicht die erste Wahl.
3) Add-ins & Integrationen: COM-Add-ins sind die entscheidende Grenze
Wenn Sie auf veraltete COM-Add-ins angewiesen sind, sollten Sie folgendes wissen: Microsofts eigener Vergleich zeigt, dass COM-Add-ins im klassischen Outlook verfügbar sind, aber nicht im neuen Outlook unterstützt werden.[2]
Mailbird verfolgt einen anderen Ansatz zur Erweiterbarkeit: In den Plänen sind App-Integrationen (einschließlich eigener Apps) und eine ChatGPT-Integration im Premium enthalten, die oft besser zu individuellen Produktivitäts-Workflows passen als veraltete Unternehmens-Add-in-Stapel.[6] Thunderbird bleibt vor allem für Nutzer relevant, deren Priorität es ist, bei einem kostenlosen und Open-Source-Client zu bleiben, anstatt Outlooks Enterprise-Feature-Set zu replizieren.[12]
4) Offline-Arbeit & lokale Archive (.pst): neues Outlook ist nicht klassisches Outlook
Wenn Ihr E-Mail-Alltag lokale Outlook-Datendateien (.pst) und „offline arbeiten“-Erwartungen beinhaltet, behandeln Sie dies als entscheidenden Prüfpunkt: Microsofts Feature-Vergleich listet PST- und Offline-Unterstützung im neuen Outlook nur als teilweise verfügbar (während das klassische Outlook diese vollständig unterstützt).[2]
Mailbird unterstützt die Migration von Outlook-Archiven, aber die Regeln sind wichtig: Die Support-Dokumente von Mailbird sagen, dass Outlook-Speicherordner (PST) nur importiert werden können, wenn das Zielkonto POP3 (nicht IMAP) ist.[11]
Wenn Sie E-Mails aus Mailbird exportieren oder ein tragbares Backup anlegen wollen, kann das Export-Tool von Mailbird E-Mails als .eml-Datei speichern oder direkt auf einen von Ihnen gewählten IMAP-Server hochladen.[9] Thunderbird führt auch in diesem Vergleichszweig nicht.
5) Update-Kontrolle & Stabilität: Outlook befindet sich auf Windows weiterhin im Übergang
Der größte praktische Nachteil von Outlook im Jahr 2026 ist die Unklarheit bezüglich der Standardeinstellungen und Feature-Parität zwischen neuem und klassischem Outlook. Ein Bericht aus März 2026 besagt, dass Microsoft den Enterprise-„Opt-out“-Meilenstein für das neue Outlook auf März 2027 verschoben hat, um Organisationen mehr Zeit zu geben, während wichtige Verbesserungen eingeführt werden.[1]
Microsoft hat auch erklärt, dass bestehende Installationen des klassischen Outlooks sowohl mit unbefristeten als auch Abonnement-Lizenzen bis mindestens 2029 weiterhin unterstützt werden, sodass das klassische Outlook nicht sofort verschwindet; aber „Standard“ und „empfohlen“ können sich im Laufe der Zeit ändern.[4]
Die Update-Optionen von Mailbird sind einfacher: Premium ist als Jahresplan oder Einmalzahlung erhältlich, und das Mailbird-Lifetime-Updates Add-on erklärt, welche Hauptversions-Updates nach Kauf enthalten sind und welche nicht.[6][8] Thunderbird ist bei den Kosten unkomplizierter, da es stets kostenlos und Open Source ist, aber diese Einfachheit ist mit einem anderen Wertversprechen verbunden als Mailbirds Premium-Workflow oder Outlooks Microsoft-zentrierter Kompatibilität.[12]
Preisgestaltung und Eigentumsabwägungen
Kosten (US-Preise online angezeigt vom 13. März 2026)
Mailbird Kostenübersicht
- Gratisplan: Angezeigt als 1 Konto pro Gerät (geeignet für ein einzelnes Postfach).[6]
- Premium Jährlich: Angezeigt mit 4,03 $ pro Nutzer/Monat bei jährlicher Zahlung (Preise und Rabatte können sich ändern).[6]
- Premium Einmalzahlung: Angezeigt mit 99,75 $ pro Nutzer (Preise und Rabatte können sich ändern).[6]
- Rückerstattungsrichtlinie: Die Preisübersichtsseite legt eine 14-tägige Geld-zurück-Garantie fest.[6]
„Einmalzahlung“ bezieht sich auf die Zahlungsstruktur, nicht auf automatische Hauptversion-Upgrades. Das Mailbird Lifetime Updates Add-on erklärt, was nach dem Kauf abgedeckt ist.[8]
Outlook Kostenübersicht
- Gratis: Microsoft listet Outlook als kostenfreies Produkt neben kostenpflichtigen Planoptionen auf der Seite für Verbrauchertarife.[5]
- Microsoft 365 Basic: 19,99 $/Jahr (oder 1,99 $/Monat) auf Microsofts Seite für Verbrauchertarife.[5]
- Microsoft 365 Personal: 99,99 $/Jahr (oder 9,99 $/Monat) auf Microsofts Seite für Verbrauchertarife.[5]
- Microsoft 365 Family: 129,99 $/Jahr (oder 12,99 $/Monat) auf Microsofts Seite für Verbrauchertarife.[5]
Geschäfts- und Unternehmenskundenpreise für Microsoft 365 sind separat und können sich im Laufe der Zeit ändern (einschließlich angekündigter Updates und Unterschiede zwischen Ländern/Währungen).[13]
Hinweis zu Thunderbird-Kosten
Thunderbird Desktop wird als „Immer kostenlos und Open Source“ positioniert.[12] Damit ist es die klarste Wahl, wenn null Lizenzkosten der entscheidende Faktor sind. Für eine tiefere Wechselperspektive sehen Sie unsere Thunderbird-Alternativen für Windows-Seite.
Aufwand: Einrichtung und täglicher Support
Wenn Sie sich bereits in einer unternehmensüblichen Microsoft 365-Umgebung befinden, gewinnt Outlook typischerweise bei „IT-unterstützt“ und „was alle anderen verwenden“. Wenn Sie Ihre eigenen Kontenmixe (z. B. Gmail + Outlook.com + benutzerdefinierte Domains) betreiben, punktet Mailbird oft bei der Einrichtung am ersten Tag und der Navigation im Posteingang an Tag 2. Wenn Ihr Grundprinzip darin besteht, auf einem kostenlosen und Open-Source-Stack zu bleiben, passt Thunderbird am besten, aber die Quellenlage dieses Artikels zeigt, dass seine Workflow-Geschichte leichter ist als die von Mailbird oder Outlook.[12]
Eigentum: was Sie kontrollieren vs. was Sie mieten
Outlook ist oft Teil eines breiteren Microsoft-Abonnementangebots, und Outlook für Windows entwickelt sich auch aktiv weiter (neu vs. klassisch). Mailbird bietet klarere Eigentumsoptionen: Abonnieren (jährlich) für laufende Updates oder Einmalzahlung (mit expliziter Entscheidung über Lifetime Updates für Hauptversions-Feature-Releases).[8] Thunderbird ist bei der Softwareeigentümerschaft einfacher, da es als immer kostenlos und Open Source positioniert ist.[12]
Was sich ändern kann (und warum Sie es doppelt prüfen sollten)
- Outlook Migrationsdaten: Ein Bericht von März 2026 sagt, Microsoft habe den Unternehmens-„Opt-out“-Meilenstein für neues Outlook auf März 2027 verschoben.[1]
- Feature-Parität des neuen Outlook: Microsofts Feature-Vergleichstabelle wird aktiv aktualisiert und zeigt bei einigen klassischen Funktionen „teilweise“ oder „nicht unterstützt“ an.[2]
- Microsoft 365 Preisgestaltung: Microsofts Lizenzierungsressourcen weisen auf Preisänderungen hin, und die Preisliste kann je nach Land/Währung variieren und Änderungen unterliegen.[13]
- Mailbird Rabatte & Add-ons: Mailbirds öffentliche Preisseite zeigt Rabatte und optionale Add-ons; diese Angebote können sich im Laufe der Zeit ändern.[6]
Risiken und Ausschlusskriterien
Mailbird ist keine gute Wahl, wenn…
- Ihre Organisation Outlook-spezifische Werkzeuge vorschreibt: Wenn Ihre tägliche Arbeit von COM-Add-Ins und klassischen Outlook-Workflows abhängt, sind Sie wahrscheinlich an klassisches Outlook gebunden (und Ihr IT-Team unterstützt möglicherweise keine Drittanbieter-Clients).[2]
- Sie PST-Dateien in ein IMAP-Konto importieren müssen: Der PST-Import von Mailbird ist auf POP3-Konten beschränkt (nicht auf IMAP).[11]
- Sie mehrere Konten benötigen, aber beim kostenlosen Plan bleiben wollen: Der kostenlose Mailbird-Plan ist auf 1 Konto pro Gerät begrenzt; Mehrkonten-Nutzer sollten mit Premium planen.[6]
Outlook ist keine gute Wahl, wenn…
- Sie das neue Outlook nutzen, aber nur klassische Funktionen brauchen: Microsofts Vergleich zeigt, dass COM-Add-Ins nicht unterstützt werden und PST-Support im neuen Outlook nur teilweise verfügbar ist.[2]
- Sie einen stabilen „einrichten und vergessen“ Windows-E-Mail-Client möchten: Der Übergang von klassischem zu neuem Outlook (und sich ändernde Standardeinstellungen) kann im Laufe der Zeit zusätzliche Entscheidungen erfordern, besonders in verwalteten Umgebungen.[1]
- Sie für Funktionen zahlen, die Sie nicht nutzen: Wenn Sie kein Bundle-/Abonnement-Ökosystem möchten, bevorzugen Sie möglicherweise einen fokussierten E-Mail-Client, für den Sie speziell für E-Mail-Produktivität zahlen.[5]
Thunderbird ist keine gute Wahl, wenn…
- Ihre oberste Priorität nicht „kostenlos und Open Source“ ist, sondern ein geführterer Produktivitätsworkflow: In diesem Vergleich ist Thunderbirds größtes Unterscheidungsmerkmal weiterhin sein immer kostenloses/Open-Source-Modell.[12]
- Sie Outlook-spezifische Unternehmensworkflows oder den Premium-Workflow-Winkel benötigen, der Nutzer zu Mailbird zieht: Dieser Quellensatz unterstützt Thunderbird nicht als die beste Lösung für eine der beiden Optionen.
Wie man zwischen Outlook, Mailbird und Thunderbird mit minimalem Verlust wechselt
Outlook oder Thunderbird → Mailbird (risikominimierter Weg)
- Beginnen Sie damit, die gleichen Konten in Mailbird hinzuzufügen (so verschieben Sie keine E-Mails, sondern ändern nur die App).
- Wenn Sie einen geführten Import wünschen: Mailbird unterstützt den Import von Konten aus Outlook und Thunderbird über den Importfluss in Einstellungen → Konten → Hinzufügen → Import.[10]
- Wenn Sie lokale Outlook-Archive (PST) haben: Importieren Sie PST nur in Mailbird, wenn das Zielkonto POP3 ist (Mailbird-Dokumentation weist darauf hin).[11]
- Führen Sie beide Apps eine Woche lang parallel aus: Lassen Sie den alten Client installiert, bis Sie bestätigt haben, dass Ihre wichtigen Ordner, gesendeten E-Mails und die Suchfunktion wie gewünscht funktionieren.
Mailbird → Outlook oder Thunderbird (risikominimierter Weg)
- Wenn Sie IMAP/Exchange verwenden: Fügen Sie dasselbe E-Mail-Konto / dieselben E-Mail-Konten in Outlook oder Thunderbird hinzu und lassen Sie den neuen Client vom Server synchronisieren (so vermeiden die meisten Anwender riskante Exporte).
- Wenn Sie E-Mails haben, die nur in Mailbird existieren: Verwenden Sie das Export-Tool von Mailbird, um eine .eml-Datei zu exportieren oder laden Sie die E-Mails direkt auf einen IMAP-Server hoch—verbinden Sie dann Outlook oder Thunderbird mit diesem Postfach, sodass die E-Mails normal synchronisiert erscheinen.[9]
- Wenn Sie speziell das klassische Outlook benötigen: Auf einigen neueren Windows-Geräten müssen Sie möglicherweise das klassische Outlook separat installieren, da es nicht standardmäßig vorhanden ist.[3]
- Wenn Sie aus Kostengründen zu Thunderbird wechseln: Führen Sie den Wechsel erst durch, wenn Sie bestätigt haben, dass Ihre wichtigsten Ordner und der Versand-Workflow wie erwartet funktionieren, da der Hauptgrund für den Wechsel hier meist Softwarephilosophie und Kosten sind und nicht die Microsoft-Kompatibilität.[12]
Entscheidungsbaum (eine Auswahl treffen)
- Wenn Ihre E-Mail ein berufliches oder schulisches Microsoft 365-Konto ist und Sie sich auf Outlook-spezifische Workflows, COM-Add-ins oder PST-Archive verlassen, dann wählen Sie Outlook (und planen Sie, klassisches Outlook zu verwenden, wenn diese Funktionen benötigt werden).[2]
- Wenn Sie 2+ Konten verwalten und einen sauberen Ort möchten, um diese zu lesen, zu beantworten und zu durchsuchen, dann wählen Sie Mailbird (Unified Inbox ist der Punkt).[7]
- Wenn Sie vermeiden möchten, dauerhaft zu zahlen, und sich wohl dabei fühlen, zu entscheiden, ob Sie Lifetime-Updates für Hauptversionen hinzufügen, dann wählen Sie Mailbird (Einmalzahlung).[8]
- Wenn „kostenlos und quelloffen“ die oberste Priorität ist, dann wählen Sie Thunderbird.[12]
- Andernfalls wählen Sie Outlook für Microsoft-Kompatibilität, Mailbird für tägliche Multi-Konto-Produktivität und Thunderbird für die stärkste kostenlose/quelloffene Ausrichtung im Vergleich von E-Mail-Clients.
Probieren Sie Mailbird für Multi-Account-E-Mail unter Windows aus
Wenn Ihr Hauptproblem der Umgang mit mehreren Postfächern täglich ist, ist Mailbird die direkteste Antwort in diesem Vergleich von E-Mail-Clients. Es ist auf den Unified-Inbox-Workflow, schnelleres Wechseln zwischen Konten und eine sauberere Windows-Desktop-Erfahrung ausgelegt.
Sie können aktuelle Tarife auf der Mailbird-Preisseite überprüfen oder das Produkt auf der Mailbird-Startseite erkunden.
Häufig gestellte Fragen
Ist „Outlook“ unter Windows dasselbe wie das „neue Outlook“? – Nein, zwei Versionen
Hat Mailbird ein Unified Inbox? – Ja, Unified Inbox
Ja. Nachdem Sie mehrere Konten hinzugefügt haben, kann Mailbird ein Unified Inbox anzeigen, das E-Mails über Konten hinweg in einer Ansicht kombiniert, und Sie können auswählen, welche Konten dort erscheinen.
Quelle: [7]
Kann Mailbird mit Microsoft 365 / Exchange-Konten arbeiten? – Premium listet Exchange
Die Premium-Pläne von Mailbird listen Microsoft Exchange-Unterstützung. Wenn Sie ein Arbeitskonto verwenden, prüfen Sie, ob Ihre Organisation speziell Outlook verlangt (einige tun das).
Quelle: [6]
Kann ich mein Outlook PST-Archiv in Mailbird importieren? – Nur POP3-Import
Die Support-Dokumente von Mailbird geben an, dass der PST-Import nur verfügbar ist, wenn das Zielkonto POP3 ist (nicht IMAP). Wenn Sie nicht sicher sind, welches Sie haben, überprüfen Sie das, bevor Sie starten.
Quelle: [11]
Unterstützt das neue Outlook PST-Dateien und COM-Add-Ins? – Teilweise PST-Unterstützung
Der Funktionsvergleich von Microsoft zeigt, dass COM-Add-Ins im neuen Outlook nicht unterstützt werden und die PST-Unterstützung nur teilweise verfügbar ist (das klassische Outlook unterstützt beides).
Quelle: [2]
Welcher ist der günstigste Microsoft-Plan, der Outlook-Funktionen erweitert? – Microsoft 365 Basic
Microsoft listet Microsoft 365 Basic mit 19,99 $/Jahr auf seiner Seite für persönliche Outlook-Pläne (Verbraucherpreise). Ihre beste Option hängt davon ab, ob Sie die breiteren Office-Apps und Speicherpakete benötigen.
Quelle: [5]
Ist Thunderbird eine echte Alternative zu Mailbird und Outlook? – Ja, besonders für Nutzer, die kostenlose/open-source-Software bevorzugen
Ja. Thunderbird ist eine echte Alternative, wenn Ihre wichtigste Anforderung „kostenlos und Open Source“ ist. In diesem Vergleich ist Outlook am stärksten für Microsoft-spezifische Kompatibilität, Mailbird für geführten Multi-Account-Workflow und Thunderbird für Nutzer, die einen kostenlosen Open-Source-Desktop-Client wünschen.[12]
Quelle: [12]
Welchen soll ich wählen, wenn der Preis der entscheidende Faktor ist? – Zuerst Thunderbird, dann Mailbird
Wenn ich den E-Mail-Client wechsle, verliere ich dann meine E-Mails? – Bleiben normalerweise auf dem Server
Wenn Ihre Konten IMAP/Exchange sind, bleiben Ihre E-Mails in der Regel auf dem Server und Sie können einen neuen Client verbinden, ohne Nachrichten „zu verschieben“. Verwenden Sie POP3 oder lokale Archive, sollten Sie einen Export-/Importplan haben, bevor Sie etwas deinstallieren.
- The Register — „Microsoft verschiebt die neue Outlook-Ausstiegsfrist auf 2027“ (6. März 2026)
- Microsoft Support — Funktionsvergleich zwischen neuem Outlook und klassischem Outlook
- Microsoft Support — Klassisches Outlook auf einem Windows-PC installieren oder neu installieren
- Microsoft Tech Community (Outlook Blog) — „Für heute gebaut, für die Zukunft entworfen – Das neue Outlook für Windows ist bereit, wenn Sie es sind“
- Microsoft — Persönliche Outlook-E-Mail-Pläne (Microsoft 365 Basic/Personal/Family Preise)
- Mailbird — Preise und Pläne: https://www.getmailbird.com/pricing/
- Mailbird Support — Unified Inbox: https://support.getmailbird.com/hc/en-us/articles/220108147-Unified-Inbox
- Mailbird Support — Warum werde ich für Lifetime-Updates berechnet?: https://support.getmailbird.com/hc/en-us/articles/15354532511255-Why-am-I-being-charged-for-Lifetime-Updates
- Mailbird Support — Wie benutzt man das Export-Tool von Mailbird: https://support.getmailbird.com/hc/en-us/articles/115013591887-How-to-Use-Mailbird-s-Export-Tool
- Mailbird Support — Wie man Konten und E-Mails zu Mailbird importiert: https://support.getmailbird.com/hc/en-us/articles/220108247-How-to-Import-Accounts-and-Emails-to-Mailbird
- Mailbird Support — Können Outlook-Ordner in Mailbird importiert werden? (Hinweise zum PST-Import): https://support.getmailbird.com/hc/en-us/articles/14931516108823-Can-Outlook-folders-be-imported-into-Mailbird-Is-there-a-limit-on-the-file-size
- Thunderbird — Thunderbird Desktop (immer kostenlos und Open Source)
- Microsoft Licensing Resources — Microsoft 365 Preis- und Verpackungsaktualisierungen (gültig ab 1. Juli 2026; Änderungen vorbehalten)